Was ist Raceyard?

Raceyard ist ein interdisziplinäres studentisches Projekt an der Fachhochschule Kiel, bei dem Studierende der Fachhochschule und der CAU Kiel einen Rennwagen im Rahmen der Formula Student entwickeln, konstruieren und fertigen.

 

Was ist die Formula Student?

FSG10 at Hockenheimring

Im größten Konstruktionswettbewerb der Welt treten studentische Teams von zahlreichen Universitäten gegeneinander an. Alleine in Deutschland sind 64 Teams registriert. Ein ausführliches Regelwerk, vergleichbar mit der Formel 1, legt hierbei den Grundstein für die Fahrzeuge, die dann später in statischen und dynamischen Disziplinen gegeneinander antreten.

 

 

 

 

 

Wer finanziert das Projekt?

Ein eigener Bereich im Team kümmert sich um den Kontakt zu Sponsoren und Unterstützern sowie den Wissensaustausch mit der Industrie, sodass ein konkurrenzfähiger Rennwagen realisiert werden kann.

 

Wer fährt den Rennwagen?

Auf den Events gibt das Regelwerk vier bis sechs Fahrer vor. Diese Anzahl wurde getroffen, damit das Auto im Mittelpunkt steht und nicht das Team mit einem bestimmten guten Fahrer. Im Rahmen eines Teamfahrens darf aber natürlich jedes Teammitglied den eigenen Rennwagen testen.

 

Kann man einfach so bei euch mitmachen?

Natürlich kann sich jeder engagierte Student zu jeder Zeit bei uns melden, denn über die gesamte Saison suchen wir neue Mitglieder. In welchem Bereich derzeit gesucht wird, kann man unter www.raceyard.de/bewerbung nachschauen.

 

Wie schnell fährt das Auto?

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt theoretisch etwa 150 km/h, jedoch sind die Strecken auf den Wettbewerben sehr auf Agilität ausgelegt, sodass es eher auf die Beschleunigung und das Kurvenverhalten ankommt.

 

Wie viel Leistung hat das Auto?

Der T Kiel-A 17 E „Bee“ hat 160 KW Leistung, jedoch ist die Leistung dem Regelwerk entsprechend auf 80 KW gedrosselt.

 

Wie viele Rennen gibt es pro Jahr? Und Wo?

Es gibt weltweit etwa 50 Events pro Jahr, von denen unser Team jährlich ca. drei bestreitet, wobei sich dies auch ändern kann. Letzte Saison waren wir in Spanien, Tschechien und Italien.

 

Wie sieht so ein Rennen aus?

In der Formula Student gibt es kein Rennen im klassischen Sinne, wie man es von der Formel 1 kennt. Stattdessen werden die Rennwagen in verschiedenen Disziplinen auf die Probe gestellt.

Es gibt sogenannte Static Events und Dynamic Events.

Dynamic Events:

Acceleration

– Ein Beschleunigungstest bei dem die Höchstgeschwindigkeit auf einer Strecke von 75m getestet wird

Skid Pad

– Ein Handlingkurs in Form einer Acht

Autocross

–  Ein sehr enger Kurs bei dem der Wagen eine schnelle Runde hinlegen muss

Endurance

–  Ein Ausdauertest, bei dem der Wagen auf 22 Kilometern Strecke durchhalten muss

Static Events:

Business Plan Presentation

–  Bei einer 10-minütigen Präsentation wird ein Geschäftsmodell inklusive fiktivem Marketingkonzept vorgestellt 

Cost Report

–  Hier werden die Kosten des Rennwagens bezogen auf alle Einzelteile und Fertigungsschritte vorgestellt

Engineering Design Event

–  Eine Jury soll von der Konstruktion des Wagens überzeugt werden

 

Wo kann man euch in sozialen Netzwerken folgen?

Youtube.com/raceyardFSG

Instagram.com/raceyard

Twitter.com/raceyardE

Facebook.de/raceyard

 

Hat das Auto eine Straßenzulassung?

Leider nicht

 

Wie viel Zeit investiert ihr pro Woche?

Je nach Engagement sowie übernommenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten variiert dies von Mitglied zu Mitglied. Wichtig ist, dass einem bewusst ist, was man sich vornimmt und wie viel Zeit dies in Anspruch nehmen wird.

 

Wie viel Geld bekommt ihr? Und von wem?

Da es sich um ein freiwilliges studentisches Projekt handelt, erhalten wir kein Geld für unsere Arbeit. Dafür werden wir aber mit jeder Menge Praxiserfahrung, Spaß und Kontakten zu Unternehmen bezahlt.

 

Was für einen Antrieb hat der Rennwagen?

Unser aktueller Rennwagen hat einen Hinterradantrieb mit zwei Emrax Motoren, die normalerweise in Segelflugzeugen eingesetzt werden. Jeder Motor hat eine Leistung von 80 kW, wobei wir vom Regelwerk auf insgesamt 80 kW reguliert sind.